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Wenn ich dieses Bild von der
Wasserharfe sehe, muss ich mich immer an die
Entstehung dieses besonderen Brunnen erinnern. Es
war die Architektin Frau Kahleis aus Gütersloh, die
sich hier etwas besonders schweres hat einfallen
lassen. Normalerweise fertige ich nichts
Vorgegebenes. Hier aber habe ich eine Ausnahme
gemacht. Zu reizvoll war die Aufgabe Wasser so
kompliziert fließen zu lassen. An 10 Fäden
fließt das Wasser zart herunter und trifft dann auf
die unteren Granitsteine um später wieder nach oben
gepumpt zu werden. Für das Altenzentrum Wiepeldorn
habe ich die Aufgabe dann erfolgreich in die Tat
umgesetzt. Heute erfreuen sich die Bewohnerrinnen
und Bewohner im Speiseraum des Hauses. Mit den
beiden Pflanzgefäßen recht und links, die ich auch
gefertigt habe, wird dieser Brunnen wohl ein Unikat
bleiben.
Zu erwähnen ist hier noch, dass das
Haus Wiepeldorn Jahre später einen weiteren
Springbrunnen für den Außenbereich bei mir gekauft
hat. So ist das manchmal!
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